AfD

Einigkeit wollte die AfD auf ihrem Bundesparteitag demonstrieren. Nun ja, beide Vorsitzende wurden mit mehr oder weniger blamablen Ergebnissen gewählt. Alice Weidel, eines der Aushängeschilder der AfD, kam gerade mal auf knapp 68% der Stimmen, der ihr gleichgestellte Tino Chrupalla gar nur auf knapp 53% aller Stimmen.
10% der Delegierten wollten gar keinen der beiden an der Spitze sehen.
Und der Strippenzieher im Hintergrund, Björn Höcke, hielt sich sowieso wieder aus allem raus.
In 2 Jahren wird sich wohl niemand mehr finden, der diese sich auflösende Vereinigung führen will.

Presse:
„Gute Nachricht für Deutschland“, spottet die BILD AM SONNTAG: „Der erfolgloseste Parteivorsitzende des Landes, AfD-Chef Tino Chrupalla, macht weiter. Hoffentlich beschleunigt das den Niedergang der AfD.“ Die Zeitung mahnt: „Gleichzeitig ist eine schwache AfD-Führung gefährlich. Ein schwacher Vorstand kann den Radikalen nicht Paroli bieten, kann keine Brandmauern ziehen. Am Ende haben so auch die Putin-Freunde und harten Rassisten, die Staats- und Demokratieverächter gewonnen. Ihre Galionsfigur, der Rechtsextreme Björn Höcke, hat sich beim Parteitag schon aufgeführt wie der heimliche Chef. Höcke wird seine Macht jetzt festigen. Gut möglich, dass er in zwei Jahren selbst nach dem Vorsitz greift“, warnt die BILD AM SONNTAG.

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