13. November 2019

Elektroautos

Also so recht kann ich es mir ja nicht vorstellen das wir alle eines Tages mit Stromautos fahren. Was wird nicht alles gepredigt und vorausgesagt, aber es tut sich herzlich wenig in der Batterieforschung. Die Lithiumtechnik ist sogar rückläufig, teils wegen des irrsinnigen Energieaufwands und dann gehen die Dinger auch mitunter noch in Flammen auf. Bis der CO²-Ausstoß auch nur neutralisiert ist, muß ich erstmal 100000km fahren, bevor ich wirklich umweltbewußt und klimaneutral unterwegs bin. Was dann mit den alten oder kaputten Batterien passieren soll, steht ja auch noch in den Sternen. Sollen die wie Atommüll in Fässern entsorgt werden und brauchen wir dann spezielle Endlager dafür?

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Und dann das Hauptproblem, das ich so sehe. Bis das Reichweitenproblem und vernünftige Ladezeiten der Batterieautos zufriedenstellend gelöst ist, geht ja noch einige Zeit ins Land. Das heißt ja, das Unmengen von Autos abends an die Steckdose zum Laden müssen. Das mag ja auf dem Land oder in kleineren Ortschaften kein Problem sein, aber was passiert in Trabantensiedlungen, Wohnblöcken oder Hochhäausern mit bis zu paar hundert Wohneinheiten? Wieviel Ladesäulen bzw welchen Platzbedarf benötigt man da? Oder hängt der Ladestecker an einem bis zu 500m langen Verlängerungskabel, das man über den Balkon ablässt und zum Auto führt?

SCR-Katalysator

Ach, das ganze Thema ist alles so grün gerechnet, es wird bei jeder Befragung oder jedem Interview nur mit Konjunktiven gearbeitet, keiner hat eine Antwort die plausibel klingt. Deswegen glaube ich da auch noch nicht so recht an das E-Auto, ich denke das man vermehrt auf die Diesel-Technik zurück kommen sollte. Mit den heutigen Möglichkeiten ist der Diesel genauso sauber und wesentlich effektiver.

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