THOMAS COOK

„Wir bedauern sehr, dass wir diese Reisen absagen müssen, können aber deren Durchführung nicht gewährleisten“, erklärt Stefanie Berk, Vorsitzende der Geschäftsführung der Thomas Cook GmbH. „Mit dieser Entscheidung möchten wir aber auch eine größere Planungssicherheit insbesondere über die Weihnachtsfeiertage schaffen. Denn wir wissen, dass die Unklarheit der vergangenen zwei Wochen für unsere Kunden und Vertriebspartner sehr schwierig war. Dafür bitten wir um Entschuldigung. Wir arbeiten aber mit Hochdruck daran, ab dem 1. Dezember 2019 wieder operativ tätig zu sein und dann auch Reisen ab dem 1. Januar 2020 wieder anbieten zu können.“ Um so schnell wie möglich eine Zukunftslösung für die deutsche Thomas-Cook-Gruppe zu finden, wurde unmittelbar ein strukturierter Investorenprozess gestartet. „Die Investorengespräche sind in vollem Gang, laufen gut und machen Hoffnung. Zahlreiche strategische Investoren und Finanzinvestoren haben ihr Interesse sowohl an der gesamten deutschen Thomas-Cook-Gruppe oder an einzelnen Unternehmensteilen bekundet“, sagt Rechtsanwältin Julia Kappel-Gnirs, vorläufige Insolvenzverwalterin u.a. der Bucher Reisen & Öger Tours GmbH.

Der Reiseveranstalter Thomas Cook und seine Geschäftspartner machen Pleite. Soweit so schlecht, klar. Tausende sitzen nun da, haben eine Reise bezahlt und kriegen nun kein Geld zurück, da die Konkursmasse nicht genügend hergibt. In Anbetracht dessen ist die obige Pressemitteilung der Thomas Cook Gruppe eine bodenlose Frechheit, Stichwort „Planungssicherheit“.

Ab dem 1.1. 2020 sollen wieder Reisen angeboten werden, genügend Investoren seien da. Zahlt dann erst mal den Leuten den Reisepreis zurück, PLUS Schadenersatz für all den Ärger. Dann kümmert euch um euren Ruf, der ist nämlich auf Jahre hinaus schwer beschädigt.

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